Christian Scholz, Trompete

Christian Scholz, Trompeter mit Piccolo-Verpflichtung bei emBRASSment,  bereichert das Ensemble in erster Linie durch seine grenzenlose stilistische Vielseitigkeit und steht so für stilgetreues Musizieren in allen Genres der E- und U-Musik. Daneben kümmert er sich um aufführungs- und urheberechtliche Angelegenheiten, entwirft gestalterische und organisatorische Konzepte, koordiniert die pädagogische Arbeit des Ensembles und verwöhnt seine Kollegen gelegentlich mit allerlei kulinarischen Genüssen.

Mit acht Jahren erhielt er in der Musikschule und im Blasorchester seiner Heimatstadt Bautzen seine erste Trompetenausbildung und lernte dadurch früh Musik unterschiedlichster Gattungen kennen und schätzen: von der Sinfonischen Blasmusik im Sächsischen Landesjugendblasorchester über das Spielen in verschiedenen Jazzformationen bis hin zur volkstümlichen Musik regionaler Tanzkapellen zeigte Christian nirgends Berührungsängste. Nachdem er in die Nachwuchsförderklasse der Hochschule für Musik und Theater Leipzig aufgenommen wurde, studierte er Trompete und Musikpädagogik bei Prof. Peter-Michael Krämer und schloss – ebenfalls in Leipzig – ein Improvisationsstudium bei Friedrich Schenker an.
Christian erhielt 1998 ein Stipendium zur Teilnahme am Blue Lake Fine Arts Camp in Michigan (USA) und konzertiert als Aushilfe schon seit seiner Studienzeit regelmäßig mit namhaften Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem MDR-Sinfonieorchester, der Dresdner Philharmonie, der Jenaer Philharmonie, der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz u.v.a.m. Als Ensemblemusiker arbeitete er u.a. mit dem Organisten Matthias Eisenberg zusammen und erspielte sich mit der Sorbischen Blaskapelle „Horjany“ und den „Baschützer Blasmusikanten“ Preise bei verschiedenen Folklorefestivals. Konzertreisen mit verschiedenen Ensembles führten ihn durch ganz Europa, sowie nach Indien, China und in die USA.
Christian lebt als freier Musiker in Leipzig und unterrichtet an der dortigen Musikschule „Johann Sebastian Bach“, dem „Georg Friedrich Händel“-Konservatorium der Stadt Halle/Saale sowie in der „Leipziger Blechbude“.